Pyrolyse

Die Drehrohr-Pyrolyse ist ein thermischer Zersetzungsprozess, der je nach Einsatzprodukt in einer reduzierenden Atmosphäre und bei Temperaturen bis 950 °C abläuft. Sie kommt als kontinuierliches Wiederaufbereitungs- und Entsorgungsverfahren für Rückstände aus dem Chemie- bzw. dem Raffinerie-Bereich sowie für Abfälle aus der industriellen-, kommunalen- und Recycling-Wirtschaft zum Einsatz.

Ausgehend von den Erfahrungen aus den 30’er und 40’er Jahren, als es in erster Linie bei Anwendungen der Drehrohr-Pyrolyse um die Erhöhung der Produktausbeute von Hydrieranlagen ging, hat VTA bereits 1989 die Pyrolyse in einer industriellen Pilotanlage zur Marktreife weiterentwickelt.

Das VTA LTC-Verfahren (Low Temperature Carbonization) eröffnet durch den Einsatz der robusten Drehrohrtechnik die Möglichkeit der Behandlung von nahezu allen Abfall-und Reststoffarten, die thermisch zersetzbar sind, insbesondere aus der ÖL- und Chemieindustrie. Es können aber auch Hausmüll, Bioabfälle, Altreifen, Schredder-Feingut, CFK-Abfall, Klärschlämme, Elektronikschrott und Rückstände von nachwachsenden Energieträgern verarbeitet werden.

Der wesentliche Vorteil des Verfahrens liegt in seiner hohen Flexibilität bezüglich der Betriebsparameter und seiner Toleranz bezüglich wechselnder Einsatzguteigenschaften.

Das Kernstück des VTA LTC-Verfahrens ist der indirekt beheizte Drehrohrreaktor. In wärmetechnischer Hinsicht bietet er die Möglichkeit, durch entsprechende Regelung die Beheizung für beliebige Temperaturprofile einzustellen.

Besonderheiten des VTA LTC-Verfahrens sind:

  • Sein Reaktor mit innen liegendem Wälzkörper, der die Wände frei von Ablagerungen hält.
  • Seine 100% Abdichtung der statisch angeordneten Reaktorstirngehäuse.

 

 

 

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